Die Wohngebäudeversicherung
Die Wohngebäudeversicherung dient dem Schutz von Gebäudeeigentümern. Der Versicherungsgegenstand dieser Versicherungsart ist das Wohngebäude ohne dessen Inhalt an beweglichen Sachen. Somit wird das Wohngebäude vor Risiken, die sich aus Brand, Sturm oder Leitungswasserschäden ergeben, geschützt.
Zu den versicherten Kosten, die eine Wohngebäudeversicherung in der Regel übernimmt, gehören der Aufwand für Wiederaufbau oder Sanierung des Wohneigentums sowie auch die Kosten für Reparatur und Renovierung. Die zahlreichen zusätzlichen Optionen einer Wohngebäudeversicherung ermöglichen zudem die Absicherung von Wohnobjekten gegen alle möglichen Eventualitäten ab.
Empfehlenswert ist die Absicherung von folgenden drei Risiken: Brand, Leitungswasser- sowie auch Sturm- und Hagelschäden. Bei einem Brand entsteht oft ein Totalschaden der Immobilie, der mit eigenen Mitteln in den meisten Fällen nicht zu beheben ist.
Die Wohngebäudeversicherung bietet eine Absicherung gegen Brand durch Explosion oder Blitzschlag und übernimmt auch die Kostendeckung für Folgeschäden. Vorteilhaft ist auch eine Feuerrohbauversicherung, die Feuerschäden, entstanden im Laufe des Baus einer Immobilie, absichert.
Die Absicherung gegen Leitungswasserschäden empfiehlt sich, wenn das Gebäude in einem Wohngebiet mit äußerst kalkhaltigem Wasser oder feuchtem Klima liegt. Diese Option der Wohngebäudeversicherung übernimmt die Schäden, die durch undichte Wasseranlagen, Rohre oder Schläuche entstanden sind. Stürme und Hagel können auch zu erheblichen Gebäudebeschädigungen führen.
Aus diesem Grund ist der Abschluss von einer zusätzlichen Absicherung gegen Sturm (Windstärke 8) und Hagel ratsam. Somit werden die Kosten für alle direkten Sturmschäden, wie beschädigte Dächer, umgeknickte Antennen und zerstörte Regenrinnen, von der Versicherung übernommen. Mitversichert werden somit auch Regenwasserschäden an der Immobilie, die infolge von einem Baumsturz entstanden sind.